PETER GABRIEL „UP“

PETER GABRIEL genießt durch sein innovatives Schaffen als Musiker, Songwriter und Video-Produzent weltweite Anerkennung. Bereits während der Schulzeit gründete er die Band Genesis, die er 1975 verließ. Seit dieser Zeit erntete PETER GABRIEL zahlreiche Auszeichnungen für seine Alben, Live-Auftritte und Videos.
Als Hauptinitiator gründete er 1980 gemeinsam mit anderen Künstlern „Womad” (World Of Music, Arts and Dance). Mit einer Serie weltweiter Festivals, die im Jahr 1982 ihren Anfang nahm, vereinte „Womad” traditionelle wie moderne Musik sowie darstellende Künste und Tänze aus allen Ländern dieser Erde. Beheimatet in direkter Nähe zu den Real World Studios wurde Womad 1993 ein fester Bestandteil von GABRIELs Unternehmensgruppe.
Während seiner Solo-Karriere veröffentlichte PETER bislang elf Alben, darunter das Werk „SO”, für das er 1986 seinen ersten Grammy erhielt. Die im Rahmen dieses Projekts verwirklichte Video-Produktion manifestierten PETER GABRIELs Vorreiterstellung auf diesem Gebiet. So ging der Clip zu „Sledgehammer” als die mit den meisten Auszeichnungen dotierte Video-Produktion in die Annalen der Geschichte ein und belegte in den Rubriken „Bestes Video aller Zeiten” und „Meist gespieltes Video aller Zeiten die Spitzenposition.
Nach vielen weiteren Erfolgen, die aber nicht mehr ganz an die für „Sledgehammer” heran reichten, veröffentlicht PETER GABRIEL nach mehr als 10 Jahren sein lang erwartetes neues Solo-Album namens „UP”. Insgesamt ist es seine zwölfte Produktion. Bereits vor 10 Jahren hatte der Meister die Idee zum Titel „UP”. Er beschreibt das Album dahinter als ein „Up und down, eher senkrecht als waagrecht”. Diese Einschätzung wird ihren weiteren Ausdruck auch in den nachfolgenden Tour-Designs finden. Die Einflüsse von Mond und Wasser üben weitren Einfluss aus: So plant PETER GABRIEL etwa eine Fluss-Serie, in dem er UP an verschiedene Gruppen in der ganzen Welt zur Bearbeitung schickt - daraus entstehen dann neue UP’s , etwa &Mac226;Up The Orinoco’, &Mac226;Up The Amazon’, &Mac226;Up The Mississippi’, &Mac226;Up The Ganges’ usw. Und dann der Einfluss des Mondes: Auf PETERs Website (www.petergabriel.com) haben bereits 20.000 Leute - sog. &Mac226;Lunatics’ oder Mondsüchtige - sich in den Full Moon Club eingetragen, um Schnipsel des neuen Albums hören zu können, lange bevor es heraus kam. Das konnten sie aber wiederum nur bei Vollmond. GABRIEL: „Du brauchst nur nachts nach oben in den Himmel zu schauen, um zu wissen, wann der nächste Download stattfindet”.
Weiters meint er: „Diese Platte konzentriert sich mehr auf Anfang und Ende des Lebens, weniger auf die Mitte. Up ist ein sehr persönliches Album geworden. Es reflektiert etwa über das Leben, das aus dem Tod heraus wächst. Es erkennt auch Muster und Mächte an, die jenseits unserer gewöhnlichen Wahrnehmung liegen.”
Der Großteil der Aufnahmen und das Mixing wurden im Real World Studio gemacht, auch wenn einige der frühen Aufnahmen im Senegal, in Frankreich und sogar auf einem Boot auf dem Amazonas entstanden. Es ist übrigens das erste Mal, dass Peter die Zügel der Produktion komplett in die Hand genommen hat, nur die letzten paar Monate rief er den legendären Tschad Blake zu sich, um mit ihm das Album zu mischen.
Auf „UP” wirken auch viele namhafte Musiker mit, u.a. Manu Katche und Ged Lynch am Schlagzeug, David Rhodes an der Gitarre und Tony Levin am Bass, nicht zu vergessen die Gospeltruppe „Blind Boys Of Ala-bama”.
PETER GABRIEL hat dem im Musik-Business üblichen Terminus von Album-tour-Album-tour stets widerstanden, stattdessen sich Zeit genommen, um seinen Interessen ausführlich nachzugehen. Oder, in seinen eigenen Worten: „Ich will die Qualität meiner Erfahrungen beständig aufwerten oder, wie es ein Computer- Nerd sagen würde, - der Müll den man einspeist, kommt auch am Ende wieder raus.”
Die erste Single aus dem neuen Album ist der außergewöhnliche Track „The Barry Williams Show”. Das dazugehörige Video dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Die Termine für die angehende Welttournee stehen bereits bomben fest, wobei es GABRIEL als erstes in die Vereinigten Staaten führen wird. Eine ausgiebige Konzertreise in Europa ist für kommendes Frühjahr geplant. Und auf die Frage, warum es denn letztendlich so lange gedauert hat bis „UP” da war, begründet PETER GABRIEL: Well, das Album, das ich vorhatte zu machen, hat nun einmal so lange gebraucht zu machen, - that’s it.

EBL